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Persönliches

Ich bin am 12.10.1957 in Wesel geboren, verheiratet mit Solweig Meesters und Vater von drei mittlerweile erwachsenen Söhnen. Meine Familie lebt väterlicherseits schon seit mehreren Generationen in Wesel. Die Familie meiner Mutter, eine geborene Overkamp, stammt aus Hamminkeln-Loikum. Seit meiner Jugend bin ich kulturell interessiert und auch selber aktiv. In früheren Jahren habe ich in verschiedenen Folk-Gruppen gespielt, so unter anderem auch in der heute noch bekannten Formation "Seytensprung". Heute singe ich gerne im "Collegium Vocale an St. Mariä Himmelfahrt" im Bass. Aber so ganz ohne selbstgemachte Musik geht es nicht. Heutige Computertechnik ermöglicht mir die Eigenproduktion von Musikstücken zu Hause in meinen eigenen vier Wänden. Und diese Möglichkeit nutze ich, so oft es eben geht.

Berufliches

  • Schon früh stand mein Berufswunsch fest: ich wollte Sozialpädagoge werden. Dieses Ziel habe ich mit dem Studium an der Universität/Gesamthochschule Essen erreicht. Als Diplom-Sozialpädagoge arbeitete ich einige Jahre im Bereich der Jugendberufshilfe Es galt, Jugendlichen ohne einen Schulabschluss die nachträgliche Erlangung eines Hauptschulabschlusses zu ermöglichen und ihnen einen Weg in die Arbeitswelt zu bereiten.

    Mitte der 80er Jahre wechselte ich dann zur WAZ-Mediengruppe. Dort war ich 23 Jahre als Medienberater im Werbe- und Marketingbereich beschäftigt. Berufsbedingt konnte ich in dieser Zeit intensive Kontakte zum örtlichen Handel und Handwerk aufbauen Diese Erfahrungen haben mich nachhaltig in meiner positiven Haltung zu mittelständischen Unternehmern in unserer Region geprägt.

    Anschließend bin ich wieder in meinen erlernten Beruf zurückgekehrt. Seit 2009 habe ich bei der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wesel als Diplom-Sozialpädagoge im Rahmen des INISS - Kompetenzzentrums Kamp-Lintfort gearbeitet. Meine Aufgabe war es, langfristig arbeitslose Menschen über 50 Jahren bei der Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen.

    Seit dem 13. Mai 2012 bin ich - nun bereits in der zweiten Wahlperiode - erneut Mitglied des Landtages NRW.

Politisches

  • Als junger Mensch habe ich mich Anfang der achtziger Jahre in einer Bürgerinitiative gegen den „Schnellen Brüter“ in Kalkar“ und gegen das geplante Atomkraftwerk Bislich-Vahnum. engagiert. Beide Kraftwerksprojekte wurden nicht verwirklicht, der massive Widerstand in der Bevölkerung gegen die Gefahren der Atomkraft verhinderte die geplanten Großprojekte. Die damalige Parole: „Wir machen aus dem „Schnellen Brüter“ eine Disko“ ist von der Realität des „Kernwasser-Wunderlandes“ längst überholt worden. Ich habe damals gelernt, dass der Einzelne, eingebunden in eine Organisation etwas bewegen kann.

    1984 wurde ich das erste Mal als Mitglied des Weseler Rates gewählt. 1999 folgte ich Otto Schilys Beispiel und wechselte von den Bündnisgrünen zur SPD. Die Förderung und Entwicklung einer lebens- und liebenswerten Region, in der wir hier am Niederrhein leben, ist heute wie damals mein wichtigstes politisches Ziel
  • Als Vorsitzender des Ortsvereins Wesel-Mitte/Büderich und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion engagiere ich mich für die Bürgerinnen und Bürgern in Wesel. Von 2005 bis 2011 war ich Mitglied des Unterbezirks-Vorstandes der SPD im Kreis Wesel und arbeitete mit an einer gut aufgestellten SPD auf Kreisebene. 

  • In der Stadt Wesel verbinde ich als Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Stadt meine privaten Interessen mit politischem Engagement. Soziale Gerechtigkeit und die Förderung eines vielfältigen kulturellen Angebotes sind für mich wesentliche politische Anliegen. Denn den Menschen in unserer Region soll es gut gehen. Soziale Gerechtigkeit ist eine Voraussetzung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Eine vielfältige und bunte Kultur ist Ausdruck unserer Identität und definiert uns so unsere Heimat am Niederrhein.